SEG-Fahrertraining

seg01.jpgAm heutigen Sonnabend fuhren wir in strömendem Regen mit 8 Mitgliedern und drei Fahrzeugen unserer SEG-Komponente nach Neumünster um an einem Fahrertraining und einer Übung mit anderen SEG-Einheiten teil zu nehmen. Auf dem dortigen Militärübungsgelände absolvierten wir vier verschieden Übungen mit den Fahrzeugen und wechselnden Fahrer.

seg03.jpgFür uns begann es mit Blindfahren. Dem Fahrer werden die Augen verbunden und er fährt nur nach den Anweisungen seines Beifahrers. Da merkt man erst einmal wie viele Informationen wir visuell aufnehmen und was alles fehlt wenn diese Informationen nicht mehr zur Verfügung stehen. Eine tolle Erfahrung.

seg04.jpgDie zweite Übung bestand für uns darin, aus einer nach eigenem Ermessen gewählten Geschwindigkeit, eine Vollbremsung hinzulegen. Gefahren wurde mit Blaulicht und Laülala und plötzlich flog ein Ball auf die Strasse. Auf regennasser Fahrbahn kam man da ganz schön ins rutschen.
seg05.jpgDie dritte und vierte Übung verlangte etwas Geschicklichkeit. Zuerst mussten wir einen Parcours im Slalom zwischen Stangen durchfahren und dann einen Kreis einmal im und dann gegen den Uhrzeigersinn der innen und außen begrenzt war. Da der Mog einen relativ kurzen Radstand hat, war dieses nicht all zu schwer.

seg06.jpgBis zum Mittag hatten wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung. Was liegt da näher, wenn man schon mit einem geländegängigen Fahrzeug auf einem Militärübungsgelände ist, die Geländegängigkeit zu testen. Die vier Personen die dieses erleben durften, saßen anschließend mit einem breiten Grinsen beim Essen

seg07.jpgDie Versorgung mit Speisen und Getränken funktionierte fabelhaft und das Wetter war mittlerweile auch wunderbar.
Wenn man schon so viele SEG-Komponenten zusammen hat, Bornhöved, Kaltenkirchen, Bad Bramstedt, Neumünster als Veranstalter und wir, da bietet es sich an auch gemeinsam zu Üben, welches am Nachmittag durchgeführt wurde.
Szenario war ein Feuer in einem Gebäude mit mehreren zum Teil schwer verletzten Personen.
seg08.jpgEs klappte eigentlich alles recht gut. Die Komponenten ergänzten sich gut und die Zusammenarbeit funktionierte auch. Wir stellten mit unserem Zelt den roten Bereich und versorgten nach unserer Einsatzbereitschaft die Verletzten.
Während die Einheiten ihr Material nach Übungsende wieder Verstauten, fuhren wir zur Panzerwaschanlage um den Mog von Dreck und Schlamm zu reinigen den er von dem Ausflug ins Gelände mitgebracht hatte.

Es war ein schöner, aufregender und erfahrungsreicher Tag und ch habe mir einen Sonnenbrand auf der Platte geholt.
Ein ganz großes Dankeschön an die SEG Neumünster die alles hervorragend geplant, organisiert und durchgeführt haben.

9 Kommentare zu “SEG-Fahrertraining”

  1. Floschi
    20. Mai 2007, 06:15 Uhr
    1

    so so – breites Grinsen…

    Schön das ihr eine tolle Zeit hattet…

  2. Anja
    20. Mai 2007, 07:39 Uhr
    2

    Nicht nur breites Grinsen.. Man denke an die herrlichen Matsch-Spritz-Flecken auf Hemd und Pullover.. ;-)
    Ich sag’s ja immer wieder: Die am harmlosesten aussehen, sind die schlimmsten!! ;-)

  3. Frank
    20. Mai 2007, 07:44 Uhr
    3

    Ich kann das mit dem breiten Grinsen nur bestätigen, war wirklich ein Erlebnis. :-) )

    Vielen Dank an Karsten für den ausführlichen Bericht.

  4. k.ermer
    22. Mai 2007, 18:03 Uhr
    4

    Peter und ich haben den Mog äußerlich wieder auf hochglanz gebracht, selbst auf dem Dach hat Peter geschrubbt.Den Scheibenwischer haben wir auch repariert und den rechten Aussenspiegel wieder fest gezogen.
    Nun müsste vielleicht noch jemand den Sand aus dem Fahrstand entfernen.
    ;-)

  5. Kai Bockhaus
    29. August 2009, 08:58 Uhr
    5

    Leider können wir hier nicht rechtlich gegen dieses Training vorgehen…Diese Ausbildung wurde von der Katastrophenschutzausbildung Neumünster kopiert. Wir haben Monate in den Entwurf der Ausbildung gesteckt. So schnell wird dieses einfach NACHGEMACHT !!!!!!

  6. Sönke Bumann
    30. August 2009, 07:27 Uhr
    6

    Ich kann Kai nur zustimmen!! Sowas kann und darf nicht sein, und zeugt von sehr wenig Kameradschaft! Und wenn was passiert, will’s wieder keiner gewesen sein!
    Ich hoffe, die Teilnehmer haben dann doch was gelernt, und hatten spaß, und die Verantwortlichen gehen nochmal in sich, was sie dort verzapft haben!!

  7. Floschi
    30. August 2009, 14:48 Uhr
    7

    Hallo Kai, hallo Sönke,

    es irritiert mich etwas, was ich hier zwei Jahre nach der Ausbildung lesen muss.

    Wo ist denn das Problem, wenn gute Sachen “aufgenommen” und einer breiten Masse weitergegeben werden?

    Dürfen die Hilfsorganisationen demnächst auch keine Reanimationsmaßnahmen mehr lehren? (wurde ja von irgendjemanden nachgemacht…)

    Klingt für mich eher nach einer internen Verstimmung, als nach einem echten Problem…

  8. Florian Rubach
    31. August 2009, 11:31 Uhr
    8

    Hi Kai und Sönke, ich finde es ja sehr schade, dass es bei solchen Problemen immer hintenrum zu mir kommt und keiner sie traut mich direkt anzusprechen. Da ich diesen Tag geleitet habe, werde ich wohl auch was dazu sagen dürfen! Und zum Fahrertrainig, es würde von einem Fahrlehrer geleitet, der diese Übungen auch auf anderen Veranstaltungen und Ausbildungen durchgeführt hat. Da ihr mir ja kurzfristig abgesagt habt und die Ausbildung nicht machen konnten, musste ich mir ja wohl Ersatz suchen. Werde bestimmt nicht wegen euch, so einen Tag ausfallen lassen. Und ich denke ein Fahrlehrer der das beruflich macht, kann euch wohl ersetzen. Also bei nächsten Mal, könnt ihr mich gerne direkt ansprechen, wenn ihr ein Problem habt und nicht hintenrum mich schlecht machen. Da kann ich gar nicht drauf. Liebe Grüße an die SEG im Kreis Segeberg, würde mich freuen, wenn wir mal wieder was zusammen machen würden. Gruß Rubi

  9. Sönke Bumann
    31. August 2009, 18:31 Uhr
    9

    Floschi hat schon recht. Ein internes Problem!
    Aber irgendwann platzt einem der Kragen!
    Daher kiegen wir uns wieder ein, und klären das intern. Gruß Bumi!

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