Schicksal
Genau vor einer Woche wurde uns auf eine ziemlich unmissverständliche Art gezeigt, wie schnell und unerwartet das Schicksal zuschlagen kann. Heute wiederum war es uns vergönnt demjenigen gegenüber zu stehen dem wir mit viel Glück dieses Schicksal ersparen konnten. Wenn auch nur kurz, weil ein Untersuchungstermin an stand, so konnten wir uns doch eine kleine Weile unterhalten. Es tat saugut ihn so zu sehen. Dem Kollegen geht es erstaunlich gut. Er sieht gut aus und die Kurzzeiterinnerungslücken sind mittlerweile auch wieder geschlossen nur DER Tag und der darauf folgende sind bisher total aus der Erinnerung verschwunden. Nun weiß er auch wer für die Schmerzen in seiner Brust verantwortlich ist. Ab nächste Woche steht erst einmal eine dreiwöchige Reha in Segeberg in seinem neuen Programmheft und dann werden wir weitersehen. Als kleines Andenken haben wir ihm die Elektroden unseres Defibrillator geschenkt mit Datum und Uhrzeit seines zweiten Geburtstages.

20. Januar 2009, 09:13 Uhr
Lieber Karsten,
es klingt alles wie aus enem Film. Ich schätze Du musst jetzt zu jeder AED Ausbildung mitkommen und Deine Geschichte erzählen
Toll, einfach toll!
23. Januar 2009, 23:43 Uhr
Super gemacht die Tafel…
Ich habe die Geschichte von Euch bei uns in der Firma bei einer entsprechenden Sitzung kundgetan mit dem Hinweis, dass der Patient glücklicherweise bei Euch und nicht bei uns seinen HI hatte. Das hat ihm das Leben gerettet.
Mal sehen ob dieser 3. Anlauf endlich einen AED bei uns beschert… Ich gebe ja die Hoffnung einfach nicht auf…
Gruß Michael