Praktikant

Es ist doch der Umgang mit realen Patienten wofür wir uns aus- und weiterbilden. Auch wenn bei Fallbeispielen versucht wird alles möglichst real erscheinen zu lassen, so ist es doch immer noch ein Fallbeispiel. Auf Sanitätsdiensten hat man dann doch schon ehr die Möglichkeit am „echten“ Menschen zu arbeiten. Aber auch dort beschränken sich die Aktionen meistens auf´s Pflaster kleben und Prellungen oder Wespenstiche kühlen und das ist ja auch gut so. Wie reagiere ich aber, wenn es wirklich mal ernst ist, wenn es schnell gehen muss?

Bringe ich alles durcheinander und lass die Hälfte fallen wenn ich eine Infusion vorbereiten soll oder liege ich gar selber daneben wenn ich etwas mehr echtes Blut sehe?
Um das heraus zu finden haben wir die Möglichkeit als Praktikant, als dritter Mann (oder Frau), eine Schicht auf einem RTW mitzufahren. Vorraussetzung ist eine Sanitätshelferausbildung um auch aktiv helfen zu können und natürlich auch der Wille dazu.
Ich habe heute wieder die Gelegenheit die Nachtschicht begleiten zu können und werde dann versuchen meine Eindrücke hier zu schildern.

3 Kommentare zu “Praktikant”

  1. Anja
    23. Oktober 2006, 08:59 Uhr
    1

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß dabei! Die letzten 2 Nächte war nach Mitternacht zum Glück nicht soooo viel los und man kommt doch ein wenig zum Schlafen.. ;-)
    Freue mich auf DEINE Eindrücke..

  2. Floschi
    23. Oktober 2006, 22:49 Uhr
    2

    Um die Erfahrung einer Reanimation bist Du jetzt auf jeden Fall reicher. Leider verläuft solch ein Einsatz nicht immer erfolgreich – damit muss man lernen umzugehen…

    Ich wünsche Dir mehr Erfolg bei den weiteren Einsätzen

  3. Das gibt Kraft | adesigna.net | I did it my way
    2. November 2006, 10:52 Uhr
    3

    [...] Seit etwas mehr als einem Jahr bin ich stellvertretender Kreisbereitschaftsleiter beim DRK Segeberg e.V.. An sich eine tolle Aufgabe. Es gibt viele wichtige Entscheidungen zu treffen und oft kann man an der startegischen Ausrichtung der Organisation mitwirken. Ausserdem ist es schön mit 8 Bereitschaftsleitern und insgesamt ca. 200 Helfern zusammen zu arbeiten und auf ehrenamtlicher Basis einen wichtigen Teil für die Sicherheit der Bürger im Kreis Segeberg zu tun. Wenn alle zusammenarbeiten macht das auch wirklich viel Spaß. Leider fehlt es oft an Geld, Unterstützung auf verschiedenster Ebene und oft fehlt es auch einfach an Feedback. Negatives Feedback erreicht einen öfter mal, wenn etwas gut läuft ist es aber selbstverständlich und es gibt dazu kein Feedback. Wenn ich dann lese wie Karsten sein Praktikum im Rettungsdienst erlebt und wie er mit Situationen umgeht die alles andere als alltäglich und schön sind, dann gibt mir das Kraft für meine, doch etwas abstraktere, Rotkreuztätigkeit. Als stv. KBL ist man bei weitem nicht so nach am Geschehen. Danke Karsten, durch Deine Berichte gibst Du Einblicke die nicht nur schön geschrieben, sondern sehr sensibel und gleichzeitig “ungeschminkt” sind. [...]

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