E-Type´se
Dienstag, 06. April 2010 16:08
Nach meinem Rundgang auf dem Gartenschaugelände (siehe vorigen Bericht) habe ich das gute Wetter ausgenutzt und bin mit der Katze gassi gefahren. Über einige gewollte Umwege bin ich dann nach Bockhorn gefahren um bei der Aral-Tankstelle, einem beliebten Bikertreff welches ich von Ausfahrten auf zwei Rädern kannte, einen Becher Kaffee zu trinken. Wie üblich bei solch einem Wetter war die Stätte gut besucht. Man kann dort schön draußen sitzen und neben Getränken auch die eine oder andere Mahlzeit zu sich nehmen, klönen und Motorräder bestaunen.
Ich war noch nicht lange vor Ort, da erschien plötzlich ein weiterer E-Type Roadster, Baujahr 65. Ich habe nicht schlecht gestaunt da es hier in der Gegend nicht all zu viele davon gibt, Zufall eben. Dieses Schmuckstück gehört Lutz der die ersten Kilometer nach 2-Jähriger Restaurierung abspulte und mit etwas Benzin im Kofferraum eine Zwangspause einlegte. Auch er war sichtlich überrascht einen Artgenossen zu sehen. Hinzu kommt noch, dass sein Fahrzeug ebenfalls in einer nicht so verbreitete Farbe lackiert ist.
Es war unheimlich schön die Wagen zu vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu besprechen.
Nach einem weiteren Kaffee sind wir dann auch zusammen losgefahren und haben uns nach einigen Kilometern getrennt. Eine wirklich schöne Überraschung.

Am Karfreitag nahm ich mit etwa 400 anderen Besuchern an einer Führung über das zukünftige Landesgartenschaugelände in Norderstedt teil. Obwohl die Veranstalter nicht mit so vielen Gästen gerechnet hatten, konnte Herr Bosse, Baudezernent der Stadt Norderstedt und Leiter dieser Veranstaltung, seine Informationen einigermaßen hörbar für alle weitergeben.
Heute vor genau 25 Jahren begann mein Arbeitsleben bei der Firma eppendorf in Hamburg Hummelsbüttel. Ich weiß noch wie neulich, dass ich bei ähnlichem Schmuddelwetter wie heute und sehr nervös mit meinem Käfer auf dem Weg zu meinem ersten Arbeitstag war. Meine erst Aufgabe bestand darin, Messingröhrchen mit einem Block hart zu verlöten und ich weiß auch noch, dass meine Arbeit in der Endprüfung beanstandet wurde. Vielleicht war dieses schon die Initialzündung für meinen weiteren Werdegang bei eppendorf der mich frühzeitig in die Qualitätssicherung führte und die bis heute einen Großteil meiner Arbeit ausmacht.
Heute Nachmittag nun habe ich im Kreise vieler Kollegen und auch einiger ehemaligen mein Jubiläum bei Kaffee und Kuchen gefeiert. Es war ein sehr schöner Nachmittag und ich möchte mich hier noch einmal bei den Kolleginnen und Kollegen bedanken die mich in den letzten 25 Jahren bei eppendorf begleitet haben. Es war und ist mit Euch ein schönes Arbeiten und egal was war, immer findet sich ein freundliches Lächeln auf den Gesichtern wenn man sich trifft, ob nun in den Abteilungen oder auf den Gängen und Fluren des Unternehmens.