Neuerungen

drk01.jpgDa glaubt man, man sei so gut wie auf dem letzten Stand, schon gibt es Neuerungen bei den lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Die neue Seitenlage macht auch Sinn. Der Betroffene ist relativ schnell und mit weniger Kraftaufwand in diese Lage gebracht, und falls die Atmung aussetzten sollte, ist er auch schnell wieder in die Rückenlage gedreht. Vor allen Dingen aber besteht nicht mehr die Gefahr, ihm dabei den Arm aus dem Gelenk zu drehen, da selbiger nicht mehr hinter sondern angewinkelt in Kopfhöhe vor dem Betroffenen liegt. Ob nach 30 Minuten die Seite gewechselt werden muss, ist noch umstritten, aber wenn jemand so lange in der Seitenlage liegt, sollte man vielleicht langsam mal den Notruf absetzen. Ausnahmen wird es auch hier geben und deshalb muss das noch geklärt werden.
Die Neuerungen in der HLW ( 30/2 ect.) sind ja schon länger bekannt und werden auch geschult.

Heimlich.jpgDer Heimlich-Handgriff soll kommen. Diese, von einigen auch als Unheimlich-Handgriff bezeichnete Maßnahme, soll wieder angewendet werden. Wenn bei einem entsprechenden Notfall, nach bis zu fünfmaligem eindreschen auf den Betroffenen, der Fremdkörper noch in der Trachea steckt, soll der Heimlich-Handgriff angewendet werden. Neu ist allerdings, wenn diese Maßnahme angewendet wurde, muss der Betroffene in jedem Fall in ein Krankenhaus um auszuschließen, dass es dabei zu inneren Verletzungen gekommen ist. Bei Gewalteinwirkung in diesem Bereich besteht die Gefahr, dass Lunge und Leber in Mitleidenschaft gezogen wurden und es zu Einblutungen kommt.

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