Landesgartenschau 2011 in Norderstedt
Am Karfreitag nahm ich mit etwa 400 anderen Besuchern an einer Führung über das zukünftige Landesgartenschaugelände in Norderstedt teil. Obwohl die Veranstalter nicht mit so vielen Gästen gerechnet hatten, konnte Herr Bosse, Baudezernent der Stadt Norderstedt und Leiter dieser Veranstaltung, seine Informationen einigermaßen hörbar für alle weitergeben.
Einiges ist schon zu sehen und vieles muss noch erledigt werden bevor sich am 21. April 2011 die Tore zur Landesgartenschau öffnen sollen. Über einen Zeitraum von 172 Tagen soll auf dem Gelände einer ehemaligen Kiesgrube, dem bereits bestehenden Stadtpark sowie angrenzender Areale, vielerlei angeboten werden. Neben den drei Themenbereichen, Feldpark, Waldpark und Seepark in denen entsprechende botanische Sehenswürdigkeiten gezeigt werden sollen, wird es nach Auskunft der Veranstalter auch einiges an Freizeitgestaltungsmöglichkeiten wie eine Freilichtbühne, Spiel- und Sportplätze, Gastronomie und ein Naturbad geben.
Für die dann zu erwartenden Besucher werden neue Straßen gebaut, bestehende ausgebaut und Parkplätze angelegt. Wünschenswerter Weise wird es auch nur einen Zentralen Eingang geben der verhindern soll, dass die Besucher alle Wohnstraßen rings um das Gelände dichtparken.
Was die Preisgestaltung angeht, so gab es noch keine genaue Auskunft. Neben Tageskarten wird es auch “deutlich” günstigere Dauerkarten geben. Nach Ende der Gartenschau, also ab dem 10. Oktober, wird die Umzäunung des Geländes aufgehoben so dass wieder jeder freien Zugang zu dem Areal haben wird. Nur das Naturbad wird weiterhin umzäunt und kostenpflichtig bleiben.
Norderstedt hat großes vor und wenn denn auch alles gelingt, ist es eine erfolgsversprechende Angelegenheit die unser Städtchen weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinaus bekannt machen wird.
Einen Nachteil hat es aber für mich als unmittelbarer Anwohner, von dem Baulärm der gelegentlich von dem Gelände herüber kommt abgesehen, werde ich in diesem Jahr unseren Stadtpark nicht oder wenn dann nur sehr eingeschränkt wegen der Auf- bzw. Umforstungsmaßnahmen nutzen können. Eine Entschädigung wird es laut Herrn Bosse nicht geben aber dafür habe ich ja nach dem Trubel einen hoffentlich schönen und attraktiven Stadt- und Seepark vor der Haustür.
Weitere Informationen gibt es HIER

5. April 2010, 20:16 Uhr
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