Halbjahresabschluß und einiges mehr…

ha01.jpgIn einer sehr überschaubaren Runde fand am letzten Sonnabend der Halbjahresabschluß des DRK statt. Wie immer vor den Sommerferien treffen sich die Mitglieder der Bereitschaft, Katastrophenschutz und der neu hinzugekommenen Logistikgruppe, um das vergangene halbe Jahr mit etwas Spaß ausklingen zu lassen. Zu erst wurde eine Runde minigegolft wobei ich hier der Ordnung halber nicht unerwähnt lassen möchte, dass ich nach Frank den zweiten Platz von 12 Teilnehmern inne hatte und meine Rita die beste der Damen war. „Stolz“

Dann wurde wegen der unklaren Wetterlage eine Garage geräumt, um Platz für Tische und Bänke zu schaffen, um sich schlußendlich zum Grillen niederzulassen. Zu dem üblichen Grillgut gab es etliche wohlschmeckende Beilagen und einen tollen Nachtisch. Einen riesigen Dank an Tabea die diese Gaumenfreuden zubereitet hat. Escht lekker!

Wir haben dann unseren Thomas für eine längere Zeit verabschieden müssen, weil er meint im tiefsten Süden von Deutschland die Schulbank drücken zu müssen, dafür alles Gute, aber, und da lacht das Herz, nach einjähriger Abwesenheit ist unsere Kendra wieder aus den Staaten zurück. So gleicht es sich in diesem Fall wenigstens etwas aus.

ha02.jpgDie Lage aber ist ernst, sehr ernst sogar. Obwohl wir die Anzahl der Sanitätsdienste in diesem Jahr schon deutlich reduziert haben, gelingt es uns nicht immer die verbliebenen Dienste zu besetzen, es fehlt an Personal !?! Obwohl, nicht ganz richtig, Personal ist eigentlich vorhanden, man muß aber auch die Zeit haben.
Die Sanitätsdienste sind eine wichtige Einnahmequelle für den Ortsverein um Bekleidung und dringend benötigtes Material kaufen zu können und jeder nicht besetzte Dienst schränkt uns in unseren Möglichkeiten ein.

Neben rückläufigen Mitgliederzahlen wurde unser Ortsverein auch noch von einem Babyboom gebeutelt der die Prioritäten der Eltern natürlich verschiebt.
Häufig sind es die selben Mitglieder die es immer wieder schaffen, neben Familie und Beruf, Zeit für Dienste frei zu halten, welches aber nicht immer problemlos realisierbar ist, und irgendwann fragt man sich: „Wieso ich schon wieder ?“ Ich spreche da aus eigener Erfahrung.
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Die Frage ist, wie schaffen wir es unsere Mitglieder zu motivieren einmal mehr darüber nachzudenken ob sie wirklich unabkömmlich sind oder sie es vielleicht doch schaffen einen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten und wie schaffen wir es neue Mitglieder zu bekommen.
Ehrenamt ist in erster Linie freiwillig und doch trägt man gerade bei uns eine nicht zu unterschätzende Verantwortung.
Es macht schon einen Unterschied ob ich beispielsweise beim Punktspiel den Kopfball nicht verwandeln kann weil mir die Übung fehlt oder ob mir auf einem Sandienst beim auffinden einer leblosen Person die Übung fehlt. Wir arbeiten am Menschen und da geht es manchmal um mehr als um ein Spiel oder eine Meisterschaft. Deshalb ist es sehr wichtig auf dem laufenden zu bleiben und das wiederum setzt eine gewisse Regelmäßigkeit voraus.
Jeder der sich mit dem Gedanken trägt in einer Organisation wie der unsrigen mit zu wirken sollte sich auch im klaren sein, dass von ihm oder ihr etwas verlangt wird und dazu gehört auch Zeit. Als Gegenleistung erwartet ihn ein tolles Team, viel Spaß, außergewöhnliche Situationen und die Gewissheit sinnvoll tätig zu sein.

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