eppendorf goes Schumi

K00.jpgSpontane Ideen sind oft die Besten und so kam es, dass wir uns Firmenabteilungsintern zum Kartfahren getroffen hatten. Für mich und einige weitere Kollegen war es eine Premiere.
Entsprechend aufgeregt und gespannt war man dann ja doch aber es hat sich wirklich gelohnt. Mit 10 Fahrern ging es nach einem kurzem Briefing auf die Anlage. Helme anprobieren und rein ins Kart.

Mein erster Eindruck: Ganz schön eng und hart, seeehr hart. Geplant war ein 10 Minuten Qualifying, anschließend 20 Minuten Rennen. Auf den ersten Metern muss man sich erst einmal mit dem Teil in dem man sitzt vertraut machen. Gas, Bremse aber vor allen Dingen die Lenkung. Schwergängig und sowas von direkt habe ich noch nicht erlebt, jede kleinste Bewegung wird gnadenlos auf die Straße übertragen.
Mit der Zeit aber bekommt man ein Gefühl für die Technik und beginnt vorsichtig die Grenzen des machbaren kennen zu lernen. Die Bande bewahrt einen hier und da schon mal davor mit dem Kart die Bahn zu verlassen aber mit jedem gefahrenden Meter wird man mutiger.

Die ersten 10 Minuten waren auch schnell vorbei und die Teilnehmer wurden entsprechend der gefahrenen Rundenzeiten am Start platziert. Zu diesem Zeitpunkt war ich mir nicht sicher ob ich das Rennen über die volle Distanz durchhalten werde, zu sehr wird man durch Fahrfehler und Unebenheiten der Strecke die eins zu eins ungefedert an den Fahrer weitergegeben werden, maltretiert.
Dann kam der Start und für Selbstbemitleidungen war keine Zeit mehr. Es war ein tolles Rennen und wenn auch die 20 Minuten relativ schnell vorbei gingen, so war ich aber doch froh dass die Zielflagge das Ende dieser Tortur bedeutete.

Sichtlich erschöpft und durchgeschwitzt mit zitternden Armen und geprellten Rippen aber euphorisch und aufgedreht schälten wir uns dann aus den Fahrzeugen um anschließend die Platzierungen in Empfang zu nehmen.
Für mich hat es zum 6.ten Platz gereicht welches ich gar nicht so schlecht finde für das erste Mal. Der Streckenrekord liegt bei etwas über 40 Sekunden, Oli der schnellste von uns, fuhr seine beste Runde in 46,033 Sekunden und meine Bestzeit war 49,180.

Viele von uns waren sich trotz der Qualen einig dieses Abenteuer zu wiederholen. Mal sehen wie lange ich noch an den Folgen dieser Aktion zu leiden habe. Vielen Dank an Thorsten der mit einer digitalen Miniknipse das bestmöglich an Bildern fabriziert hat. Aufgrund der Erfahrungen sind für das nächste Mal folgende Dinge wichtig: Bessere Handschuhe, Hüft- und Rippenpolster und eine richtige Kamera ;-)
Zu den Bildern geht es “>HIER

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