Archiv für die Kategorie 'mich'

10 Jahre IH

Freitag, 04. September 2009

ih00.jpgDurch die Teilung der Firma Eppendorf gründete sich vor 10 Jahren die Tochtergesellschaft Eppendorf Instrumente GmbH. Dieses Jubiläum wurde nun gefeiert.
Etwa 100 Mitarbeiter der Firma bestiegen am heutigen Nachmittag zwei Busse mit dem Ziel Reeperbahn. Dort angekommen bildeten sich vier Gruppen die jeweils eine geführte Tour über den Kietz unternahm. Es wurde interessantes über den Stadtteil St. Pauli sowie über die Anfänge der Beatles erzählt und erlaufen.
Nach ca. 2 Stunden brachten uns die Busse in den Stadtpark zum Landhaus Walter wo uns ein reichhaltiges Grillbuffet erwartete. Es war ein schöner, aufschlussreicher Nachmittag und ein schmackhafter Abend.

AED Nachtrag

Montag, 10. August 2009

Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro, hat unsere erfolgreicher Reanimation im Januar diesen Jahres (siehe Hier) zum Anlass genommen, einen Bericht über das Thema AED in ihrer Zeitschrift Impuls zu veröffentlichen.
Hier der Artikel:

Ostsee (2)

Donnerstag, 30. Juli 2009

w00.jpgDurch Zufall, wie hier beschrieben, lernten wir im letzten Jahr den Ferienhof Ostseeland kennen und es gefiel uns auf Anhieb so gut, dass wir nun dorthin zurückkehrten. Damals schon war uns klar, dass sich diese Gegend wunderbar mit dem Fahrrad erkunden lässt und so hatten wir unsere Drahtesel gleich mit gebracht.

Die gesamte Ostseeküste ist von gut angelegten Fahrradwegen durchzogen die zu reizvollen Touren animieren. Ob nun der freie, offene Blick auf die See oder schattig- zugewachsen, mal Wald- oder Schotter-, mal asphaltiert, diese Radwege bieten jedem etwas. Ab und zu gut ausgebaute Abgänge zum Strand mit der Möglichkeit die Räder sicher anzuschließen laden den Radler zum baden ein und strategisch perfekt verteilte Lokalitäten an den Radwegen sorgen dafür den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.

Auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind hier auf Fahrradfahrer eingestellt. So ziehen beispielsweise einige Linienbusse Anhänger hinter sich her, auf denen mindestens 20 Fahrräder Platz finden. Perfekt um von A nach B zu radeln um anschließend mit dem Bus nach A zurück zu kehren. Vielleicht ist dieses schon lange, und nicht nur hier, gängige Praxis aber mich, als einen der das Urlaubsradeln erst jetzt entdeckt, hat diese Infrastruktur beeindruckt.

Von einem Nachmittag abgesehen an dem wir wegen einer Marienkäferinvasion nicht unterwegs waren, hatten wir wunderbares Wetter und entsprechend häufig auf dem Rad.
Wenn man dann nach einem durchgestrampelten Tag abends im Biergarten seinen Flüssigkeitshaushalt wieder reguliert, schmeckt das „dunkle“ nochmal so gut.

Einige Bilder gibt es HIER

Kurzurlaub

Samstag, 11. April 2009

dk00.jpgEin kleines gemütliches Haus in Strandnähe mit Kamin, Wetter von windig bis Sonne pur, dänische Brötchen am Morgen, dänischer Kuchen am Nachmittag und ausgedehnte Strandspaziergänge, dieses und noch einiges mehr haben uns in der vergangenen Woche den Alltag einigermaßen vergessen lassen.
Wie schon vor 2 Jahren haben wir uns mal wieder den frischen Nordseewind um die Nasen wehen und die Seele baumeln lassen.
Von anfängliche frisch bis T-Shirtwetter war alles dabei und wer weiß, wenn die Nordsee nicht so lausekalt gewesen wäre…..
Eine wunderschöne Woche die wie zu erwarten, viel zu schnell vergangen ist.
Einige Bilder davon gibt es HIER

Nachtgedanken

Montag, 09. März 2009

sundown.jpgDas nahe Ende eines Lebens, wenn es dann auch noch im eigenen Umfeld geschieht und wir emotional gebunden sind, lässt uns vieles in einem anderen Licht sehen. Wichtiges wird unwichtig und selbstverständliches ist gar nicht so selbstverständlich wie wir meinen. Je mehr Zeit wir haben uns mit dieser Situation zu befassen, wenn also wie in diesem Fall eigentlich schon alles klar ist, jeder weiß, dass es bald geschehen wird aber keiner weiß wann, dann öffnen sich Horizonte die man bisher noch nicht kannte.

Mir geht es so, ich erwische mich dabei, dass ich mich täglich, bei Zeiten sogar stündlich mit dem nahen Tod einer lieben Verwandten befasse und dadurch vieles „normale“ in Frage stelle.
Wer kennt es nicht, da erfährt man vom Ableben eines Bekannten mit dem man vielleicht vor einiger Zeit noch gesprochen hat. Natürlich sind wir mehr oder weniger betroffen aber es geschah plötzlich und unerwartet. Wir hatten keine Zeit uns mit dem Thema zu befassen und ebenso schnell wie wir involviert waren, sind wir auch wieder heraus, völlig normal eben.

Nun weiß ich aber schon seit längerem, dass diese Ende real absehbar ist. Du unterhältst dich mit dem Menschen der nur noch Tage oder vielleicht noch einige Wochen unter uns ist und versuchst DAS Thema kein Thema sein zu lassen. Es ist dieser Zwang, zwanglos zu wirken, es ist der verzweifelte Versuch normal zu erscheinen und doch genau zu wissen, dass es nicht funktioniert weil wir hilflos nach Worten suchend hoffen, ein Thema vom Gegenüber präsentiert zu bekommen.

Worüber soll man auch mit jemandem Sprechen dem jegliche Perspektiven genommen sind, der wirklich und mit all der verbliebenen Kraft darauf wartet, endlich bei der Hand genommen zu werden um die letzte Reisen antreten zu dürfen. Auch wenn es nicht verwerflich, verständlich und vielleicht auch zu rechtfertigen ist, so wühlt doch der Widerspruch in mir wenn ich diesem Menschen den Tod wünsche.

Je mehr und länger ich mich mit dieser Situation auseinander setze, desto bestimmter empfinde ich es auch als Chance mal intensiver über den Tellerrand zu schauen. Alles ist endlich und viel zu schnell und unerwartet zieht es uns den Boden unter den Füßen weg, wie mir vor kurzem in der Firma deutlich gemacht wurde. Vielleicht sollten wir häufiger mal anhalten, uns umsehen und Fragen ob der Aufwand, den wir treiben um das zu bekommen was wir Leben nennen, eigentlich lohnt.

Egal wie lange diese Sterben noch dauert und wenn, wie es dann endet, ich gehe mit Bewunderung und Respekt in die noch kommenden Gespräche mit ihr und hoffe und wünsche, dass Sie auch über den möglichst baldigen Tod hinaus, bei mir noch lange Wirkung zeigt und das mit ihr und durch sie erlebte nicht so schnell verblasst.