Archiv für die Kategorie 'Hobby'

Der große und der kleine “Jag”

Samstag, 21. November 2009

jag01.jpgWenn man warum, wodurch und von wem auch immer zu „Neuem“ inspiriert wird, resultieren daraus häufig die unterschiedlichsten Aktivitäten die dann mit der Zeit auf ein „normales“ Maß heruntergeschraubt werden. Zu Beginn jedoch wird das „Neue“ gründlich analysiert und möglichst vieles in Erwägung gezogen welches dazu führen soll, das „Neue“ mit Leben zu erfüllen und alle Störeinflüssen auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Darüber hinaus passieren aber auch Dinge die nur mittelbar mit dem „Neuen“ zu tun haben, aber zumindest im Auge des Betroffenen seine Berechtigung haben.
jag02.jpgIn diesem Fall geht es darum ein altes Auto zu fahren wobei das „Fahren“ ja schon die die Belohnung der vorangegangenen Bemühungen ist. Um diese Belohnung erhalten zu können bedarf es aber gründlicher Planung sowie die Abschätzung und zügiger Beseitigung möglicher Fehlerquellen.
Also wurden passende mechanische und elektrische Werkzeuge, Ersatzteile, Schmierstoffe und reichlich Literatur angeschafft oder deren Besorgung organisiert. Unumstritten ist allerdings, dass ich zwar das richtige Werkzeug besitze um an potenzielle Fehlerquelle heran zu kommen nur das was dann benötigt wird, garantiert nicht unter den Anschaffungen zu finden ist. (Murphy´s Law)
Zu den Dingen die nach technischen Gesichtspunkten nicht unbedingt eine Daseinsberechtigung besitzen, aber eben soviel Spaß machen wie ein zölliger Knarrenkasten gehört der klein Jag.
jag05.jpgMit etwas Geduld und Farbe habe ich versucht im Rahmen meiner Möglichkeiten dem großen Jag einigermaßen nahe zu kommen. Auch wenn es hier und da nicht unerhebliche Abweichungen gibt so stand Spaß im Vordergrund und das ist es doch was ein Hobby machen sollte.

Zwei alte Engländer

Samstag, 31. Oktober 2009

zwei-1.jpgNachdem es sich der Oktober nun doch noch überlegt hat und einen goldenen Abschluss an den Tag legt, haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt und eine kleine Ausfahrt riskiert.
Mit „wir“ meine ich natürlich mich und mein Arbeitskollege der einen wunderbaren TR4 aus dem Jahre 1966 sein eigen nennt. Trotz arktischer Temperaturen haben wir es uns nicht nehmen lassen und sind „offen“ gefahren. Entsprechend warm gekleidet ging es von Hamburg durch landschaftlich reizvolle Gegenden über diverse Dörfer nach Ratzeburg wo wir dann am See einen Kaffee zu uns nahmen.
Anschließend trennten sich unsere Wege weil mein Kollege noch weiter an die Ostsee wollte um dort etwas zu erledigen. Ich fuhr dann auf anderer, aber nicht weniger schönen Strecke, zurück.
Übrigens: Der TR4 kann käuflich erworben werden. Falls jemand Interesse an diesem wirklich schönen, sehr gepflegten, in einem Top Zustand befindlichen Fahrzeug hat, stelle ich gern die Verbindung her.
Bilder gibt es HIER.

Bewegte Momente

Dienstag, 06. Oktober 2009

little e-type.jpgNachdem nun alle nötigen Erfordernisse mit Banken, Ämtern und Versicherungen abgeschlossen sind, konnte ich gestern zum ersten „Alleinflug“ mit diesem wunderbaren Gerät starten.

Bevor es allerdings los ging wurden von meinem Vater und mir noch einige kleine technische Problemchen analysiert und behoben, dann aber ging es raus auf die Straße. Es ist schon ein gewaltiger Unterschied ob man ein geliehenes oder das eigene Fahrzeug bewegt. Man hört doch genauer hin welche Geräusche da entstehen, wo sie herkommen und ob selbige normal sind oder nicht. Schnell aber erliegt man der Faszination ein solches Gefährt fahren zu können und ein leichtes Dauergrinsen macht sich breit im Gesicht.
Für einen englischen Sportwagen sitzt man relativ bequem aber Motor- und Fahrgeräusche, lange Schaltwege die man nicht mal eben mit zwei Fingern erledigen kann, Schalter die noch richtig „klack“ machen, ein großes ungepolstertes Lenkrad und viele andere Besonderheiten lassen einen spüren, dass dieser Wagen vom Band lief kurz bevor ich zu Schule kam.
Einige der schönsten Eindrücke an diesem Tag war zu sehen, dass mein Vater auch seinen Spaß an diesem Vehicle hat, einfach wunderbar.
Nachdem ich Papi dann abgesetzt hatte ging meine erste Alleinfahrt nach Kaki um Rene abzuholen. Wir sind dann offen nach Hause gefahren und mit Einbruch der Dunkelheit haben wir die Katze wieder ins Körbchen gebracht. Da ich noch nie zuvor bei Dunkelheit so tief über der Straße sitzend Auto gefahren bin, musste ich mich erst daran gewöhnen, dass sich fast alle Scheinwerfer der anderen Verkehrsteilnehmer in Augenhöhe befinden. Die Entwickler haben nicht von ungefähr einen abblendbaren Innenspiegel verbaut.

Abends war ich dann doch ganz schön knille, so ein alter Wagen verlangt einem halt mehr ab als ein Daylicar, aber vielleicht war es auch nur die Angst aus Unachtsamkeit einen teuren Fehler zu begehen.

BMW und Kirschtorte

Mittwoch, 26. August 2009

w00.jpgWenn Arbeitskollegen dem gleichem Hobby frönen und sie sich darüber hinaus auch noch gut verstehen, was es hier und da geben soll, dann kann daraus ein so schöner Nachmittag werden wie heute.
Vier aktive und ein ehemaliger Kollege bestiegen bei optimalem Wetter nach Dienstschluß ihre Maschinen und fuhren auf diversen schönen Umwegen in Richtung Aukrug. In Aukrug gibt es ein nettes Cafe welches nicht zum ersten mal Ziel einer solchen Tour war. Nach Voranmeldung wurde heute eigens für uns sogar eine phantastische Schwarzwälder Kirschtorte angefertigt. So gestärkt, traten wir dann den ebenso schönen Rückweg an. Vielen Dank an den Guide Ingo
Erwähnt sei hier noch, dass wir heute ausschließlich mit Motorrädern unterwegs waren die noch Made in Germany sind und aus dem tiefsten Süden der Republik kommen. Einige Bilder gibt es HIER

Made by ermer

Montag, 08. Juni 2009

st01.jpgNach langer Zeit habe ich mir mal wieder ein Möbel gebaut. Der alte Schrank ebenfalls Marke Eigenbau war nicht mehr Zeitgemäß und passte auch nicht mehr zu dem neuen Instrument. Natürlich hätte man auch einen Keyboardständer kaufen können aber dann hätte es nur halb soviel Spaß gemacht und außerdem wäre die Sache auch teurer geworden. Die Arbeitszeit darf man bei derartigen Aktionen natürlich nicht mit rechnen.st02.jpg
Gedacht, geplant, gemalt, getan und schon lagen die im Baumarkt gesägten Bretter vor mir. Einige Schrägen und Fasen habe ich dann noch selber angebracht und schon war der Rohbau fertig. Nun noch schleifen und lasieren damit der Farbton zu den (meisten) anderen Möbeln passt und fertig ist ein Unikat. Dieses Projekt hat Lust auf mehr gemacht und Rene´ bräuchte dringend ein Bücherregal.st03.jpg