Bewegte Momente

little e-type.jpgNachdem nun alle nötigen Erfordernisse mit Banken, Ämtern und Versicherungen abgeschlossen sind, konnte ich gestern zum ersten „Alleinflug“ mit diesem wunderbaren Gerät starten.

Bevor es allerdings los ging wurden von meinem Vater und mir noch einige kleine technische Problemchen analysiert und behoben, dann aber ging es raus auf die Straße. Es ist schon ein gewaltiger Unterschied ob man ein geliehenes oder das eigene Fahrzeug bewegt. Man hört doch genauer hin welche Geräusche da entstehen, wo sie herkommen und ob selbige normal sind oder nicht. Schnell aber erliegt man der Faszination ein solches Gefährt fahren zu können und ein leichtes Dauergrinsen macht sich breit im Gesicht.
Für einen englischen Sportwagen sitzt man relativ bequem aber Motor- und Fahrgeräusche, lange Schaltwege die man nicht mal eben mit zwei Fingern erledigen kann, Schalter die noch richtig „klack“ machen, ein großes ungepolstertes Lenkrad und viele andere Besonderheiten lassen einen spüren, dass dieser Wagen vom Band lief kurz bevor ich zu Schule kam.
Einige der schönsten Eindrücke an diesem Tag war zu sehen, dass mein Vater auch seinen Spaß an diesem Vehicle hat, einfach wunderbar.
Nachdem ich Papi dann abgesetzt hatte ging meine erste Alleinfahrt nach Kaki um Rene abzuholen. Wir sind dann offen nach Hause gefahren und mit Einbruch der Dunkelheit haben wir die Katze wieder ins Körbchen gebracht. Da ich noch nie zuvor bei Dunkelheit so tief über der Straße sitzend Auto gefahren bin, musste ich mich erst daran gewöhnen, dass sich fast alle Scheinwerfer der anderen Verkehrsteilnehmer in Augenhöhe befinden. Die Entwickler haben nicht von ungefähr einen abblendbaren Innenspiegel verbaut.

Abends war ich dann doch ganz schön knille, so ein alter Wagen verlangt einem halt mehr ab als ein Daylicar, aber vielleicht war es auch nur die Angst aus Unachtsamkeit einen teuren Fehler zu begehen.

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