Vorweihnachtszeit
Dienstag, 28. November 2006
So schnell geht das. Gerade hast Du noch die letzten Tannennadeln vom letzten Weihnachten aus dem Teppich gezogen, schon steht der neue Baum auf dem Balkon. Auf der anderen Seite aber sind die Kisten mit den Weihnachtssachen so im Keller verrammelt als ob sie Jahrzehnte nicht bewegt wurden. Wenn man dann alles hervorgekramt hat und beginnt es wieder im Haus zu verteilen, kann es auch vorkommen, dass man in einer kleinen Ecke noch einen Engel findet der das ganze Jahr verborgen das Haus bewacht und auf Weihnachten gewartet hat.
Und dann die tollen Elektroinstallationen. Es leuchtet und blinkt und blitzt aus jedem Fenster. Balkone und Terrassen werden ausgeleuchtet. Auch wenn der Zähler rast, Hauptsache es sieht gut aus und, viel wichtiger, wird auch gesehen. Man ist natürlich schlau und hängt einen Schaltuhr davor, damit die Stromrechnung nicht ins unermessliche steigt. Wie aber wurde das Ding noch programmiert, wie war das, letztes Jahr wusste ich es noch. Irgendwie bekommt man es aber doch alles wieder so hin wie es vor einem Jahr auch ausgesehen hat. Eine oder zwei Lichterketten zusätzlich aber wer das nicht weiß, sieht es sowieso nicht. Und schon sind wir mitten drin in der Vorweihnachtszeit.
Angefangen hat es eigentlich ja schon im September als man im Laden in T-Shirt und kurzer Hose vor den ersten Spekulatius gestanden hat. Der alljährliche Vorsatz, alle Geschenke bis Ende November besorgt zu haben, ist wie jedes Jahr nur ein Vorsatz geblieben. Wie in all den vergangenen Jahren, wird sich auch dieses Jahr alles zum Guten wenden. Rechtzeitig zum Fest sind die Geschenke beisammen, die Bude ist sauber, das Essen gelungen, alle sind glücklich und haben sich lieb. Ganz heimlich aber ist man doch schon froh, wenn der Rummel endlich vorbei ist.
Also seien wir bereit für diese Weihnachtszeit

Ich habe gerade mal in alten Fotos geblättert und dabei dieses gefunden. Ist schon doll was sich so einige einfallen lassen um ihr Haus zu retten. Gesehen in Boizenburg.
Da glaubt man, man sei so gut wie auf dem letzten Stand, schon gibt es Neuerungen bei den lebensrettenden Sofortmaßnahmen. Die neue Seitenlage macht auch Sinn. Der Betroffene ist relativ schnell und mit weniger Kraftaufwand in diese Lage gebracht, und falls die Atmung aussetzten sollte, ist er auch schnell wieder in die Rückenlage gedreht. Vor allen Dingen aber besteht nicht mehr die Gefahr, ihm dabei den Arm aus dem Gelenk zu drehen, da selbiger nicht mehr hinter sondern angewinkelt in Kopfhöhe vor dem Betroffenen liegt. Ob nach 30 Minuten die Seite gewechselt werden muss, ist noch umstritten, aber wenn jemand so lange in der Seitenlage liegt, sollte man vielleicht langsam mal den Notruf absetzen. Ausnahmen wird es auch hier geben und deshalb muss das noch geklärt werden.